Heute fand in Verden ein Aktionstag zum Themenkomplex: Tierprodukte Klimawandel und Flucht statt.
Wir suchten uns einen Netto als Aktionsfläche aus, dort gab es versteckte Theater, beklebe-Aktionen von tierischen Produkte, ein Transparent wurde gehängt, Flyer wurden verteilt, und mit veganen Aufstrichen die mit Brot verteilt wurden, sollte gezeigt werden dass es keinen Verzicht bedeutet keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Für etwa eine Stunde bestimmte dieses Thema die Diskussionen im gesamten Netto.
Diese Aktionen fanden statt um darüber aufzuklären, dass der Verzehr von tierischen Produkten zu größeren Teilen verantwortlich ist für den Klimawandel wie der gesamte weltweite Verkehr. Und das der Klimawandel verantwortlich sein wird für Milliarden von Menschen die auf der Flucht sein werden, weil sie ihre Lebensgrundlagen verlieren
(auf Grund von Wüstenbildung, oder Wasserknappheit) und an den Grenzen zum reichen Norden verhungern werden.
Auf tierische Produkte wurden massenhaft Aufkleber geklebt mit Aufschriften wie: „Mein Futter wächst in Brasilien. Früher war da mal Urwald“, „Mein Futter wächst in Paraguay. Früher lebten da Menschen“ oder „1kg Rindfleisch verursacht 25 x mehr CO2 als 1 kg Weizen“.
Vor dem Supermarkt wurden „Einkaufszettel“ verteilt für die Zutaten von veganen Aufstrichen, die ebenfalls vor der Tür angeboten wurden, und die sehr gut ankahmen. Am Milchregal und an der Kasse fanden versteckte Theater statt, die darin endeten das über die Schlangen hinweg über den Verzehr von Tierprodukten debattiert wurde.
Und ein Transparent wurde vom Dach entrollt mit der Aufschrift: „Tierprodukte – Klimawandel – Flucht“
Außerdem wurden Flyer verteilt auf denen über die Hintergründe der Problematik aufmerksam gemacht wurde.

Hitergründe:
Die Landwirtschaft in D. produziert so viele Treibhausgase wie der Straßenverkehr. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf die Rindfleisch- und Milchproduktion. Ein Kg Rindfleisch verursacht Treibhausgase in einer Menge, die einer Menge, die einer Autostrecke von Verden nach Hamburg entspricht. Der Treibhausgasausstoß von 1 Kg Getreide hingegen entspricht der Autostrecke vom Netto bis zum Bahnhof.

Treibhausgase verändern nicht nur die Atmosphäre, sondern gefährden auch grundlegende menschliche Bedürfnisse. Schon heute befinden sich 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil ihre Lebensgrundlagen durch die Folgen des Klimawandels zerstört wurden. Betroffen sind vor allem Menschen im globalen süden, die kaum zum Klimawandel beitragen.