Im Westaustralischen Bluewaters coal-fired powerplant, des Stromerzeugers Graffin Energie, nahe Collin soll Holz aus Urwald-Kahlschlag verbrannt werden um Energie zu erzeugen (weiß wer was wie das technisch geht?) . Das Ganze wird als Beitrag für eine regenerative Energiewirtschaft dargestellt. Nachzusehen ist das auf der Seite von Bluewater, Greenwashing at it’s best: Bluewater
Gegen dieses Projekt besteht aber Widerstand von UmweltaktivistInnen. Am 26. Juni ketteten sich zwei solche an einem Förderband des Kraftwerkes fest und legten es so für 6 Stunden lahm. Die beiden Festgeketteten wurden von der Polizei losgemacht und anschließend in Gewahrsam genommen, wie auch noch eine dritte Person.
„Graffin Energie ist einer von West-Australiens Hauptverursacher des Klimawandels. Sie bauen gerade noch ein anderes Kohlekraftwerk und planen drei weitere“ sagt Jael Johnson, eine Aktivistin.

Eine echte regenerative Energiewirtschaft würde in West-Australien kein Problem darstellen, da es viel Sonne und Wind gibt, und die Möglichkeit von „Wellen-Kraftwerken“ besteht.

Die Urwälder versorgen West-Australien mit frischer Luft und einer großen Biodiversität. Außerdem haben Urwälder viel CO2 gespeichert. Werden sie gerodet und verbrannt entweicht das CO2 in die Atmosphäre. Weltweit sind Entwaldung und Kahlschlag für 27 % des verursachten Treibhauseffektes verantwortlich.
Anstatt Wälder neu aufzuforsten um den Klimawandel zu bekämpfen werden die vorhandenen verbrannt.
Graffin energie hat eine Ausschreibung gewonnen der Forest Products Commission (FPC) und dürfen nun jährlich zwischen 250.000 und 400.000 Tonnen Urwaldholz kaufen.