Archive for Dezember, 2009

Weihnachten an der Mahnwache in Kelsterbach

Samstag, Dezember 26th, 2009

Die Mahnwache im Kelsterbacher Wald gegen den Bau der Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens besteht immer noch. Leider ist die Mahnwache schon länger nicht mehr der politische Ort, von dem der Widerstand gegen die Landebahn groß organisiert wird, aber das kann sih ja auch wieder ändern.

Hier ein Text von waldbesetzung.blogsport.de:

Die Mahnwache im Kelsterbacher Wald bleibt auch während der jetzt beginnenden Winterzeit mit Eis und Schnee als ständiger Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit Umweltaktivisten besetzt.

Sie dient als Infopunkt für die Bürgerinnen und Bürger aus der Rhein-Main-Region und soll auch in den kommenden Wochen fortbestehen bleiben.
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Eine sehr gute Analyse der Proteste in Kopenhagen

Freitag, Dezember 25th, 2009

gibt es hier

Farbabschlag auf die dänische Botschaft in Berlin

Freitag, Dezember 25th, 2009

Gefunden auf Indymedia
Dort heißt es: „In der Nacht vom 24.12. auf den 25.12. haben wir den nordischen Botschaften einen bunten Weihnachtsgruß hinterlassen.
Diese Aktion bezieht sich explizit auf die repressiven Maßnahmen der dänischen Regierung während des COP15 in Kopenhagen.
Fast 2000 Menschen wurden willkürlich verhaftet und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten.
Unter dem massiven Einsatz von Tränengas, Pfefferspray und Schlagstöcken, an die sich Menschen auf der ganzen Welt erschreckenderweise schnell gewöhnen müssen, sobald sie von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit gebrauch machen wollen, wurde am jüngsten Beispiel in Kopenhagen klar, dass jede Form von Protest dem Willen eines Polizeistaates zuwieder läuft und schon vor den Ansätzen zerschlagen werden sollte.
Wir hatten und haben nicht vor, dies unbeantwortet zu lassen!
Die Verschönerung der dänischen Botschaft ist nur ein kleines Zeichen unseres
Widerstandes- doch es wird sicher nicht das letzte sein.

FREIHEIT FÜR ALLE NOCH GEFANGENEN! „

Jugend-Umwelt Kongress in Elmshorn

Freitag, Dezember 25th, 2009

Gerade hat der Jugend Umwelt Kongress in Elmshorn, bei Hamburg angefangen. Auf dem JUKSS treffen sich jedes Jahr um Silvester für ein bis zwei Wochen nicht nur Jugendliche und nicht nur Umweltbewegte. Auf dem Jukss finden Workshops statt zu Umweltthemen, über Herrschaftskritik, über alles was die TeilnehmerInnen anbieten.

Der JUKSS ist ein Selbstorganisierter Kongress. Das heißt dass die Orgagruppe sich mit Beginn des Juksses auflöst und es dann keine Verantwortlichen mehr gibt und keine Hierarchien mehr geben sollte.

Komm selber auf den JUKSS und bringe dich ein. Biete einen Workshop an, oder organisiere eine Aktion, oder kümmere dich mit um die Infrastruktur. DIY or die!

Weltreise

Freitag, Dezember 25th, 2009

Beim Seitenhiebverlag ist das neue Buch „Weltreise“ erschienen, welches sich kritisch mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung des Kapitalismus auseinandersetzt, ohne dabei verkürzte Kapitalismuskritik zu betreiben.
Hier ein Ausschnitt aus der Presseinfo: „„Es gibt doch schon Bücher über Konsumkritik und Verbrauchermacht …“ Stimmt. Aber dieses ist anders!… Gemeinsam ist allen Texten, dass sie nicht auf einfache Slogans wie “Mit drei Euro die Welt retten” hinauslaufen. Sie ermuntern dazu, die Augen für die Probleme der Welt zu öffnen. Sie wollen zum Andersmachen anstiften, ohne zu drängen, ohne eine gewisse Widersprüchlichkeit zu leugnen. Diesen Widersprüchen nähern sich die AutorInnen auf überraschend unterschiedliche Weise: Mal sind es Sachtexte, die aufklären, mal Satiren, die Probleme zuspitzen. Gedichte und Geschichten vermitteln auf gefühlvolle Weise Informationen – oder sprechen einfach für sich.“

Beim Seitenhiebverlag gibt es auch ansonsten viele Bücher über Umweltschutz von unten, radikale Herrschaftskritik, Aktionstipps, und mehr.

Baumbesetzung gegen Kohlekraft in Hamburg

Donnerstag, Dezember 24th, 2009

ROBIN WOOD-KletterInnen und unabhängige AktivistInnen haben heute früh aus Protest gegen den Bau des extrem klimaschädlichen Kohlekraftwerks Moorburg und die geplante Fernwärmetrasse zwei Bäume im Gählerpark in Hamburg-Altona auf unbestimmte Zeit besetzt. Damit unterstützen sie das Bündnis „Moorburgtrasse stoppen“, zu dem sich AnwohnerInnen und Stadtteilinitiativen zusammengeschlossen haben. Die beiden AnwohnerInnen, die bereits seit dem 3. Dezember einen Baum im Gählerpark besetzt halten, haben damit seit heute neue NachbarInnen.

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Moorburgbesetzung

Weitere Sabotage in Mainshill

Montag, Dezember 21st, 2009

Nahe der Besetzung in Mainshill gegen einen neuen Braunkohle-Tagebau, kam es am Mittwoche, den 16. Dezember erneut zu einer Sabotage Aktion. Ein Manager eines Vertragspartners, der im Camp Bodenproben nehmen wollte, parkte seinen Van direkt am Eingang des Camps, als er zurückkam musste er feststellen, dass die Scheiben des Vans eingeschlagen waren, und „out of mainshill“ und „no more coal“ daraufgesprüht war.

Die Besetzung in Mainshill hält noch an. Ausführliche Infos gibt es hier weiter unten, oder hier. Eine englischsprachige Webseite der Besetzung gibt es hier.

Die Erwärmung auf 2 Grad begrenzen!

Samstag, Dezember 19th, 2009

Das ist das offizielle Ergebnis der medial aufgeputschten und mit tausenden Bullen und neuen Präventivgesetzen gesicherten Klimakonferenz Kopenhagen. Dieses Ergebnis verdient Applaus. Ist es doch eigentlich die Selbstaufgabe ihrerselbst. Für jene die sich lieber im Fernsehsessel zurücklehnen und andere die Probleme dieser Welt lösen lassen, mag dieses Ergebniss sicher enttäuschend sein. Heißt es doch dass „die da oben“ nicht bereit sind (oder nicht gut genug organisiert) so zu tun, als ob sie das Problem Klimawandel wirklich lösen wollten.
Und genau das ist der größte Erfolg der Konferenz: Niemand braucht sich mehr Illusionen hinzugeben. (mehr …)

„Das Recht ist kein Kinderspielplatz“

Samstag, Dezember 19th, 2009

Gefunden unter waldbesetzung.blogsport.de

Unter dieser Überschrift greift die Bürgeraktion PRO Flughafen e.V. in ihrem Newsletter 10/2009 die AktivistInnen unter den AusbaugegnerInnen
scharf an.
Ernst Müller, Geschäftsführer der Pro-Ausbau-Lobbyinitiative, wirft in seinem Editorial Infantilismus und ein falsches Rechtsempfinden vor.
Er schreibt unter anderem:

„Wie recht er (Anmerkung:Gemeint ist der Journalist Tichy von der Wirtschaftswoche) hat, beweisen die Rechtsbrüche unbelehrbarer Flughafenausbaugegner in Frankfurt. Ihnen drohen hohe Bussgelder, weil sie des Hausfriedensbruchs und der Beamtenbeleidung angeklagt sind. Drei der Aktivisten sind gar vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, wo sie sich über „Freiheitsentziehungund Grundrechtsverletzungen“ beschweren.
Ein Polizeieinsatz am 11.Februar 2009, mit dem die Polizei eine (illegale) Kletteraktion im kelsterbacher Wald beendete, habe unter anderem gegen die Grundrechte auf Menschenwürde sowie gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit verstossen.
Kein Wort darüber, dass die Fraport AG als Besitzerin des Waldes die unrechtmässigen Besetzer zuvor aufgefordert hatte, das Gelände zu räumen. Selbst als das Areal schliesslich eingezäunt und es verboten war, sich diesem mehr als 50 Meter zu nähern, hätten die Demonstranten ihn immer wieder überklettert. Ein klarer Rechtsbruch! (mehr …)

Petition zur Freilassung von Tadzio Müller

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Eine Petition zur Freilassung von Tadzio Müller wurde ins leben gerufen, iniziert durch andere Wichtigmenschen und NGOs. Eine Petition nicht etwa zur Freilassung aller Gefangenen in Kopenhagen, nein für die Freilassung von Tadzio Müller. Das zeigt wie NGO-Chekker denken: Die einzelnen Menschen sind nichts wert, sondern nur Menschen mit Namen, die mensch in der Presse lesen kann.
Tausend Gefangene rücken in den Hintergrund, wenn ein Tadzio Müller unter ihnen ist, hunderttausend Tote werden egal, wenn der König verletzt wurde,… ach nee, das war was anderes.
Lasst euch nicht vereinnahmen von elitären Schnöseln, die denken, die Bewegung sei nur da, damit sie ihre Namen in der Zeitung lesen können!