Gestern fand, trotz der massiven Repression in Kopenhagen, eine Demonstration der Internationalen Landlosenbewegung Via Campesina mit etwa 1000 TeilnehmerInnen statt. Thematisiert wurde unter anderem die Klimazerstörung, aufgrund der Regenwaldzerstörung durch den Sojaanbau für die Fleischproduktion.
Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es hier

Zu ergänzen ist vielleicht noch, dass die Tierhaltung allgemein einer der größten Sektoren für den Treibhausgaßausstoß ist. Eine neue Studie, die aber mit Vorsicht zu genießen ist, behauptet sogar, die Hälfte aller Treibhausgaße würden durch die Tierhltung verursacht.
Der hohe Anteil an den Emmissionen liegt zum einen an den weit größeren Anbauflächen die für die Tierhaltung nötig sind, da über den Umweg Tier nur jede 7te pflanzliche Kalorie beim Menschen ankommt, für diese Anbauflächen wird oft Regenwald gerodet, oder zumindest konkurieren sie mit anderen Nutzungsformen, bei denen weit mehr CO2 gespeichert wird, als in der Landwirtschaft, wie Wälder und Moore. Zum anderen ist der Methanausstoß bei der Rinderhaltung ein entscheidender Faktor, sowie der Düngemitteleinsat, der natürlich auch mehr betrieben wird, wenn insgesamt mehr Flächen benötigt werden. Hinzukommt, dass für die Produktion von Tierprodukten viel mehr Liefer- und Verarbeitungsschritte nötig sind als für pflanzliche Produkte.
Eine vegane Ernährungträgt also viel zum Klimaschutz bei.