Seit dem 1. März wird für den Flughafen Braunschweig offiziell -vorläufig- nicht mehr gefällt. Zuletzt, am 25.2. rückte erneut ein Harvester an, um eine Waldfläche ausserhalb des Zauns für ein Regenrückhaltebecken zu fällen. Das Waldstück wurde von ca. 40 Leuten besetzt und die Arbeiten unterbrochen. Der Harvester wurde auf das Flughafengelände gefahren. Leider reichten die Kräfte der Waggumer nicht aus, um die Aktion am nächsten Morgen zu wiederholen.
Gegenwärtig laufen Vermessungs- und in Kürze erste Wurzelrodungsarbeiten. Im Herbst soll in einem zweiten Bauabschnitt der angrenzende Wald „höhenbegrenzt“ werden. Dort stehen alte, 25-30 Meter hohe Bäume. Auch soll die Grasseler Strasse, die Verbindung nach Braunschweig, gesperrt und der Durchgangsverkehr durch die Ortslagen umgeleitet werden. Es wird sicher zivilen Ungehorsam gegen die Strassenschliessung geben. Das wäre doch was- schon mal für den Erhalt einer Strasse gekämpft ?
Bis auf weiteres finden die täglichen Waldspaziergänge um 15 Uhr ab Sportheim Waggum -inzwischen 60mal- statt, solange ausreichende Beteiligung vorliegt. Sie sind die beste Gelegenheit für Auswärtige, sich ein Bild von der Lage zu machen und um sich bei den AnwohnerInnen zu informieren. Das Biwak-Zelt ist mutwillig zerstört worden und wir haben es abgebaut, eine Übernachtungsmöglichkeit im Wald steht somit leider nicht mehr zur Verfügung.