Schön ist es dass nun auch „Rettet den Regenwald“ eine Protestaktion startet um den Bau Europas größtens Geflügelschlachthof zu verhindern, da durch die für den Schlachthof entstehenden 420 Großmastanlagen sher viel Regenwald für die Futtermittelerzeugung gerodet werden müsste. Eher langweilig ist es, dass Rettet den Regenwald e.V. das nur in Form von Protestmails an die Verantwortlichen machen will, und ganz schön peinlich ist es, dass sie in keinem Wort, des durchaus langen Schreibens, erwähnen dass der Bauplatz ebenjenes Schlachthofs seit einigen Monaten besetzt ist, und dass dort durchaus Unterstützung und somit realer Widerstand möglich ist. Dass die Besetzung es unter anderem ist, die Verhindert dass gebaut wird, wird ebenfalls verschwiegen und behauptet „Noch kann der Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas verhindert werden. Denn einige Entscheidungen bis zum ersten Spatenstich für die Anlage stehen noch aus.“ Dieses Vorgehen ist durchaus in der Tradition deutscher Umweltorganisationen, welche allgemein nur ungern Aktivitäten, die nicht für den eigenen Verband Werbung machen veröffentlichen und zweitens radikalen Widerstand meist komplett leugnen, oder sich distanzieren, wie der BUND das regelmäßig bei Genfeldbesetzungen oder -Befreiungen tat.