…fällt selbst hinnein, so heißt ein altes Sprichwort. Nicht nur im sprichwörtlichen Sinne, sondern ganz real gräbt aber RWE eine Grube, und zwar die größte Europas, um Braunkohle abzubauen. Widerum im sprichwörtlichen Sinne ist RWE aber leider noch nicht selber reingefallen, sondern … im Prinzip alle. Denn die Verbrennung von Braunkohle ist die dreckigste Art der Stromgewinnung überhaupt, und heitzt den Klimawandel enorm an. Das soll sich nun ändern. Bereits das Klimacamp der Bund-jugend fand letzte Woche in unmittelbarer Nähe zu der Grube statt, und es fanden einige kleinere Aktionen statt. Vom 15. bis zum 17. Oktober soll es nun Aktionstage geben auf denen mit vielen Leuten der reibungsfreie Ablauf des Kohleabbaus oder der Verbrennung gestört werden soll.

Hier der Aufruf: Im Rahmen des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit (12. Oktober) finden vom 10.-17. Oktober weltweit Aktionen für Klimagerechtigkeit statt. In Deutschland wird ein wichtiges Ziel das rheinische Braunkohlerevier mit RWE Power als größtem CO2-Verschmutzer Europas sein. Drei Viertel der deutschen Braunkohle wird hier zerstörerisch auf Kosten von Mensch und Umwelt abgebaut: allein die drei Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem produzieren pro Jahr soviel CO2 wie 25 Millionen Autos. Wir wollen Sand in diesem Getriebe aus Tagebaugebieten, der Nord-Süd-Kohlebahn, Kohlekraftwerken und der Kraftwerksbaustelle Neurath sein und mittels unterschiedlichster bunter Aktionen sowie auch zivilem Ungehorsam auf die schädliche Energieproduktion von RWE aufmerksam machen.

Weitere Informationen: https://mensch.coop//grubegraebt