In Großbrittannien fanden vom 27. bis zum 31. Januar Aktionstage gegen „Fuel Poverty“ statt. Hintergrund ist, dass die 6 Energiemonopolisten in UK die Preise drastisch erhöht hatten, sodass viele es sich nicht mehr leisten können, ihre Wohnungen zu heizen. Deshalb fanden Aktionen gegen diese 6 Energieversorger – EDF, EON, Centrica (British Gas), Scottish Power, Scottish and Southern and NPower – statt. Dabei ging es aber nicht nur um billigere Gaspreise, sondern auch darum, die Klimaauswirkungen der Energieversorung zu thematisieren, und für das Ende einer kapitalistischen, auf fossilen Energien beruhenden Energieversorung zu kämpfen. Betont wurde, dass erneuerbare energien nicht sinnvoll in einem kapitalistischen Markt eingesetzt werden können, wo doch wieder die Profitfähigkeit über die Umweltverträglichkeit gestellt wird, und wo sie gegen die konventionellen Energien konkurrieren.

Hunderte Aktivist_innen in ganz UK protestierten auf unterschiedliche Arten, in vielen Städten vor den Büro’s und Zentralen der Gasversorger_innen. Eingänge wurden blockiert, und in Middlesex besetzten Aktivist_innen sogar Büros von British Gas.

Auch thematisiert wurden die Probleme der unkonventionellen Gasförderung, „Fracking“, die weltweit gerade um sich schlägt, und extrem Umwelt- und Gesundheitsschädlich ist, und die Konkurenz zwischen Nahrung und Energiepflanzen auf den Äckern, die weltweit die Nahrungsmittelpreise verteuert.