Am Samstag, den 14.04 besetzten rund 200 Klimaaktivist_innen den Hambacher Forst um die Rodung dessen für den Braunkohletagebau „Hambache“ zu verhindern. Auf dem Kulturfest mit dem Namen „Wald statt Kohle“ wurden Baumpatenschaften verliehen. Jede_r sollte einen Baum auf die eigene Art und Weise schützen. Viele Bäume wurden mit Protestschildern behängt. Etwa 30 Aktivist_innen hatten sich eine direktere Weise überlegt die ausgewählten Bäume zu schützen: Sie zogen Plattformen in die Bäume und richteten es sich dort ein um dauerhaft zu bleiben. Oder eben solange bis RWE nicht mehr existiert und der Wald nicht mehr von der Rodung bedroht ist. Dazu wissen muss mensch, dass dieser Wald, einer der ältesten und einst größten in der gesamten Region ist.
Die restlichen Festbesucher_innen zeigten sich allesamt erfreut über diese Besetzung. Die Besetzer_innen haben eine Erklärung verfasst: hambacherforst.blogsport.de
RWE hat inzwischen angekündigt, dass sie erstmal nicht räumen lassen wollen, und die Polizei hält sich sehr zurück.
Am Donnerstag findet eine Blockade der RWE Jahreshauptversammlung statt. Anschließend gibt es eine „Nach der Blockade ist auf der Besetzung“ Party auf der Walbesetzung statt.