Das rheinische Braunkohlerevier ist zwar das größte Kohlerevier Europas, weltweit gibt es aber leider viele – im Ausmaß der Zerstörung – vergleichbare Projekte. Das Gute aber ist, dass an vielen Orten der Widerstand wächst und eine Post-fossile Zukunft proklamiert wird. So zum Beispiel in den Appalachen, USA, wo RAMPS (Radical Action for Mountain People’s Survival) am 25. Juli  mit einer dirkten Aktion und einer großen Mobilisierung – an der sich auch Occupy-Gruppen beteiligen – eine Mine  dichtmachen will. Ganze Berge werden in den Appallachen in die Luft gesprengt um an dünne Streifen Kohle zu gelangen, die darunter liegen. Zerstörte Mondlandschaften, auf denen niemensch leben kann bleiben zurück, was bedeutet, dass Menschen massiv aus der Region vertrieben werden. RAMPS ist eine Gruppe, deren Ziel es ist mit dirrekten Aktionen, die von der lokalen Bevölkerung unterstützt werden, Mountain Top Remouval komplett zu stoppen.  Ende Mai blockierten RAMPS Aktivist_innen 9 Kohle-Trucks und eine Kohle-Fähre. Die Aktivist_innen sind sich einig, dass der Widerstand weiter wachsen muss und diese Aktionen der Anfang einer großen Kampagne sein sollen.

Auch in Schottland gibt es neues vom Anti-Kohle Widerstand. Gerade beginnen die Aktionstage: „take back the land“. Am 14 Juli ist ein Massenaktionstag geplant.

In Deutschland ist weiterhin der Hambacher Forst besetzt, der den größten Braunkohletagebau Europas, den Hambacher Tagebau stoppen soll, und zwei Klimacamps gegen Braunkohle stehen vor der Tür: Eines im Rehinland, direkt neben der Waldbesetzung und eines in der Lausitz.

Für eine weltweite Offensive gegen Kohle!