Posts Tagged ‘Klimawandel und Tierhaltung’

Skill-sharing-Camp auf der Besetzung in Wietze

Sonntag, Juni 27th, 2010

Vom 9.Juli bis 11.Juli 2010 findet auf der Besetzung in Wietze gegen Europas größten Geflügelschlachthof, ein Skill-sharing Wochenende statt.
Hier sollen Fähigkeiten für Besetzungen vermittelt und ausgetauscht werden. Dazu zählen beispielsweise der Tripod-Bau, Lock-on Techniken, Aktionsklettern, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Oranisierung der benötigten Infrastruktur für Besetzungen. Aber auch Workshops über andere Formen direkter Aktionen, inhaltliches über Antispeziesismus odere anderes kann und soll angeboten werden.
Auf der Besetzung wird ein Programm für das Skill-Sharing Camp ausgearbeitet, dennoch lebt das Camp vor allem davon, dass Teilnehmer_innen sich einbringen und auch selbst Programm anbieten. Dies kann auch geren schon im vorhinein angekündigt werden.
Abgerundet wird das Wochenende durch leckeres veganes Essen und abendliches Kulturprogramm.Weitere Info’s sowie ein Lage und Anreiseplan gibt es unter: antiindustryfarm.blogsport.de

Ein Monat Besetzung in Wietze

Sonntag, Juni 20th, 2010

Seit nunmehr einem Monat ist das Gelände des geplanten Hühnerschlachthofs in Wiezte bei Celle von Aktivist_innen besetzt. Pro Jahr sollen dort 135 Mio. Hühner getötet werden, das heißt 27.000 Tiere pro Stunde und somit 7,5 pro Sekunde. Damit wäre das der größte Schlachthof Europas.
Der Aufbau des Camps geht zügig voran und die Polizei lässt sich bei uns seit Wochen nicht blicken.
-Infrastruktur
-Geplanter Schlachthof
-Verhältnis zur Bevölkerung
-Termine der Besetzung:
22.6. Berlin: Vortrag und Vokü im Nandu-Büro
-> http://antiindustryfarm.blogsport.de/programm
Skill-sharing Camp 9. – 11. Juli 2010 auf der Besetzung
Aktionswoche 31.Juli – 8.August auf der Bestzung (und sonst wo Leute aktiv werden wollen)
Seit nunmehr einem Monat ist das Gelände des geplanten Hühnerschlachthofs in Wiezte bei Celle von Aktivist_innen besetzt. Pro Jahr sollen dort 135 Mio. Hühner getötet werden, damit wäre das der größte Schlachthof Europas.
Der Aufbau des Camps geht zügig voran und die Polizei lässt sich bei uns seit Wochen nicht blicken.
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Besetzung gegen Europas größten Schlachthof geht weiter!

Dienstag, Juni 1st, 2010

Das Feld in Wietze bei Celle, auf dem Europas größter Hähnchenschlachthof gebaut werden soll ist weiterhin von SchlachthofgegnerInnen besetzt. Trotz Ultimatum der Besitzerin des Feldes und trotz schlechtem Wetter harrten die AktivistInnen aus um wahr zu machen was sie ankündigten: Das Feld erst zu verlassen, wenn die Pläne für den Schlachthof niedergelegt werden, oder wenn sie mit Polizeigewalt geräumt werden. Da beides noch nicht passierte wird das Camp ausgenaut – eine Hütte auf dem Tripod ist entsatanden, sowie ein Küchenzelt und mehr – und planen Programm für die nächsten Wochen. So ist zum Beispiel jeden Sonntag ein veganer Kuchenstand geplant.

Für den Schlachthof in Celle müssten 420 Großmastanlagen in der Region entstehen. 27 000 Tiere würden in diesem Schlachthof in der Stunde umgebracht werden.
Blog der Besetzung

Bauplatz für Europas größten Hähnchenschlachthof besetzt

Montag, Mai 24th, 2010

Zu den vielen tausend bestehenden Massentierhaltungsanlagen sollen in den nächsten Monaten und Jahren in Deutschland noch hunderte dazukommen. Allein im Jahr 2009 wurden mindestens 120 neue Anlagen beantragt, beraten oder genehmigt. Bei diesen 120 handelt es sich ausschließlich um Großanlagen. Die Auswirkungen, dieser Anlagen sind schlimm und genauso vielfach wie gute Argumente gegen diese Anlagen: angefangen damit, dass Tiere keine Waren sind – oder nicht sein sollten – und schon gar nicht auf diese Weiße gequält werden sollten, über ökologische Argumente, da Massentierhaltung einen erheblichen Anteil am globalen Klimawandel verursacht (aber auch versäuerte Böden und Gewässern) bis hin zu den Negativauswirkungen vor Ort wie Gestank, Feinstaub, oder die Umstrukturierung der Landwirtschaft hin zu immer größeren Einheiten (ohne eine kleinbäuerliche Struktur idealisieren zu wollen, ohne dahinterstehenden Wirtschaftsstrukturen zu beachten). Auf alle diese Argumente will dieser Artikel näher eingehen.
Nun bekommen die Pläne der Tierquallobby Gegenwind:
Nachdem schon vielerorts lokale Bürgerinitiativen gegen einzelne Anlagen kämpfen, haben nun AktivistInnen die Tierhaltung komplett ablehnen, allen geplanten Anlagen den Kampf angesagt und führten in Wietze bei Celle eine direkte Aktion durch. In der Nacht auf den 24. Mai besetzten etwa 30 TierhaltungsgegnerInnen einen Acker bei Wietze, auf dem noch dieses Jahr Europas größter Hänchenschlachthof entstehen soll, der 420 riesige Hähnchenmastanlagen in der Region nach sich ziehen würde. Die AktivistInnen besetzten das Feld mit einem 12 Meter hohen Turm und einem Botonfass, an das sich AktivistInnen, im Falle einer Räumung durch die Staatsmacht festketten wollen. Auf der Besetzung wird nun ein Camp errichtet, welches aufrecht erhalten werden soll, bis die Pläne für den Schlachthof beigelegt werden.

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Tierhaltung und Klimawandel

Dienstag, Mai 4th, 2010

Dass der Klimawandel verursacht wird durch die Verbrennung fossiler Energien, und das so schnell wie möglich gestoppt werden muss dürfte inzwischen kein Geheimniss mehr sein. Weit weniger bekannt ist aber, dass die Haltung von Tieren, zum Verzehr deren toter Körper oder ihrer Milch oder Eier einen ähnlich hohen Anteil am Ausstoß von klimarelevanten Gaßen verursacht.

Hauptsächlich sind Landnutzungsänderungen schuld an der schlechten Klimabilanz von Tierprodukten. So wird die Rodung und Brandrodung von Regenwäldern und anderen Wäldern, oder das Trockenlegen von Mooren genannt. Größtenteils passiert das, weil Flächen für den Futtermittelanbau oder für Viehweiden benötigt werden. Da Wälder und vor allem auch Hochmoore extrem viel CO2, als Kohlenstoff in der Vegetation und in de Böden gespeichert haben, Sojaplantagn und Kuhweiden hingegen weit weniger, wird bei der Landnutzungsänderung viel CO2 freigesetzt. (mehr …)

Landwirtschaft und Klimawandel

Montag, Januar 25th, 2010

Die globale Landwirtschaft ist zu sehr hohen Teilen mitverantwortlich am Klimawandel. Wieviel genau, darüber wird gestritten. 18% hieß es bisher. Einer neuen Studie zufolge ist aber allein die Tierhaltung (mit allen dazugehörigen Sektoren) für 50% des Klimawandels verantwortlich. Jedenfalls sind die emmissionen der Landwirtschaft extrem hoch. Woran liegt das?

  • Wie schon erwähnt ist die Tierhaltung der größte Faktor. Dieser unterteilt sich wieder in zwei weitere:
    1. Die Landnutzungsänderungen, sprich das Roden, oder abfackeln von (Regen-)wäldern, für den Futtermittelanbau, oder die Viehhaltung. In Wäldern, insbesondere in Regenwäldern ist extrem viel CO2 als Kohlenstoff gespeichert, im Holz und in dn Böden. Bei der Rodung oder verbrennung werden diese frei. Da durch die Tierhaltung nur jede 7. pflanzliche Kalorie beim Menschen ankommen, sind weitaus mehr Anbauflächen nötig, als es bei einer rein pflanzlichen Ernährung wäre.
    2. Der Methanausstoß von Rindern ist tatsächlich ein relevanter Faktor.
  • Beim massiven Stickstoffdüngereinsatz in der industrialisierten Landwirtschaft wird das Lachgaß genannte Treibhausgaß Distickstoffmonoxid frei. Eine weitere Folge des Stickstoffdüngereinsatzes ist deren sickern ins Grundwasser sowie in Flüsse und Seen, wo sie für tote Zonen sorgen in denen kein Leben mehr möglich ist.
  • Die Verbrennung von Biomasse: Geerntete Felder werden abgebrannt oder ähnliches
  • Beim Reisanbau entsteht ebenfalls Methan
  • Weitere Ursachen könnt ihr in der Grafik sehen
  • Die industrielle Verarbeitung sowie der Transport von Lebensmitteln sind hier noch nicht eingerechnet

Was tun?

  • Tierhaltung nicht unterstützen sondern bekämpfen! Nicht nur dass diese endloses Leid erzeugt, sowie eine systematische Ausbeutung von Lebewesen darstellt. Sie trägt auch zu einem extrem großen Anteil zum Klimawandel teil. Zum einen bedeutet das, keine tierischen Produkte zu konsumieren (insofern sie nicht aus den nicht mehr verwertbaren Überresten der Konsumgesellschaft stammen) Zum anderen heißt das die Tierhaltung anzugreifen, in den Diskursen und in der Praxis. Zur Zeit werden zum Beispiel massenhaft neue Tierfabriken in Deutschland gebaut.
  • Die industrielle Landwirtschaft nicht unterstützen! Das heißt entweder Alternativen dazu aufzubauen oder zu unterstützen, oder nur von den nicht mehr verwertbaren Überresten der Konsumgesellschaft zu leben.

Verden: Aktionen zu Tierprodukte Klimawandel und Flucht

Samstag, Mai 2nd, 2009

Heute fand in Verden ein Aktionstag zum Themenkomplex: Tierprodukte Klimawandel und Flucht statt.
Wir suchten uns einen Netto als Aktionsfläche aus, dort gab es versteckte Theater, beklebe-Aktionen von tierischen Produkte, ein Transparent wurde gehängt, Flyer wurden verteilt, und mit veganen Aufstrichen die mit Brot verteilt wurden, sollte gezeigt werden dass es keinen Verzicht bedeutet keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Für etwa eine Stunde bestimmte dieses Thema die Diskussionen im gesamten Netto.
Diese Aktionen fanden statt um darüber aufzuklären, dass der Verzehr von tierischen Produkten zu größeren Teilen verantwortlich ist für den Klimawandel wie der gesamte weltweite Verkehr. Und das der Klimawandel verantwortlich sein wird für Milliarden von Menschen die auf der Flucht sein werden, weil sie ihre Lebensgrundlagen verlieren
(auf Grund von Wüstenbildung, oder Wasserknappheit) und an den Grenzen zum reichen Norden verhungern werden. (mehr …)

Veganismus und Klimaschutz

Freitag, Mai 1st, 2009

Die Tierhaltung ist zu größeren Teilen verantwortlich für den Klimawandel als der gesamte weltweite Verkehr, inklusive Flugverkehr. Wer Tierprodukte konsumiert könnte auch 5000 km im Jahr Auto fahren bei gleichem CO2 Ausstoß. Es wäre ein leichtes durch einen veganen Lebensstiel Klimaschutz zu verbinden mit mehr Lebensqualität (Gesundheit,…). Doch anscheinend ist das Schnitzel da wichtiger.
Das Thema wird allerdings von vielen Gruppen gerade entdeckt und wird sicherlich innerhalb der nächsten Jahren seinen Weg in den Mainstream umweltbewusster Menschen finden.
Das ist zu begrüßen, allerdings sollten dabei antispeziesistischen (Antispeziesimus ist die Kritik der und Wertung verschiedener Spezien) Inhalte nicht zu kurz kommen. Um beides zu verbinden wurde ein neuer Blog eingerichtet: veganismusundklimaschutz.blogsport.de

Widerstandshaus gegen Schweinemastanlage Alt Tellin

Donnerstag, April 30th, 2009

Im Widerstandshaus gegen Europas größte Schweinemastanlage, die bei Neu Tellin neu gebaut werden soll, soll ein Infobüro entstehen, ein internationaler Treffpunkt für aktive jeden Alters, eine Basis für Aktionsplanungen. Doch um diese und viele andere Ideen zu verwirklichen, braucht es DICH! Denn ohne mehr engagierte UnterstützerInnen kein Widerstandshaus! Kommt übers Wochenende oder bleibt gleich da, organisiert Studienexkursionen, bringt euch und eure Ideen mit ein!

Vom 1. bis 3. Mai wollen wir das Haus künstlerisch umgestalten, das Infobüro einrichten und bewohnbar machen. Bitte Schlafsäcke mitbringen. Wer im Garten schlafen will, soll Zelt und Isomatte mitbringen. Anreise ab Donnerstagabend möglich.
Noch Fragen? Unsere Emailadresse und Telefonnummer findest du unter Kontakt.
schweinerei.blogsport.de